Aktuelles

Die Fortbildungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen, Honorarkräfte, Diakone im Zivilberuf, FSJler und Praktikanten/innen im Bistum Hildesheim für das Jahr 2016 hat wieder begonnen:

Anmeldungen zu den Fortbildungen erfolgt über das Sekretariat der

Fachstelle Prävention von sexualisierter Gewalt
Neue Str. 3
31134 Hildesheim

05121 17915 59/65
praevention@bistum-hildesheim.de


Ab Januar 2016 sind die persönlichen Einladungen und die Infobroschüre zu den Fortbildungen für alle ehrenamtlich Tätigen herausgegangen. Hier finden Sie alle Fortbildungstermine des Bistums im Jahre 2016  auf einem Blick. Die Einladung und das Infoheft stehen zum Herunterladen zur Verfügung. (s.u.)

 

Ebenso sind die Fortbildungen der hauptberuflichen Mitarbeiter/innen im pastoralen Dienst im Bistum Hildesheim im Jahr 2016 wieder gestartet.

Anmeldungen zu den Fortbildungen erfolgt über das Sekretariat der

Fachstelle Prävention von sexualisierter Gewalt
Neue Str. 3
31134 Hildesheim

05121 17915 59/65
praevention@bistum-hildesheim.de

 

(Termine und nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik "Fortbildungen  im Bistum" - Ehrenamtliche/Hauptamtliche)

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Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 veröffentlicht


Die am 10. Juni 2014 vom Präsidenten des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, in Berlin vorgestellte Statistik erfasst nur gemeldete Delikte. So wurden 2013 13.647 Minderjährige sexuell missbraucht. Man kann jedoch von einem sehr viel höheren Dunkelfeld ausgehen, da die meisten Fälle von sexualisierter Gewalt im sozialen Umfeld geschehen. Täter/innen sind oft Familienangehörige, Verwandte oder Erziehungsberechtigte, die jedoch nur selten angezeigt werden.
Bedeutsam ist der Anstieg um 16 % der Gewalt im Internet, z.B. die Verbreitung kinderpornografischen Materials. Hier wurden 6.700 Fälle zur Anzeige gebracht. Durch die Verbreitung des Materials vertausendfacht sich jedoch die Täterzahl!
Die genauen Zahlen finden Sie auf den Seiten 61ff der zum Download bereitgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik 2013.

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Pressemitteilung 16.12.2013


Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung veröffentlicht
„Handbuch Schutzkonzepte sexueller Missbrauch"
Handbuch informiert Fachkräfte über konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung des Schutzes vor sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen. Es zeigt anhand von zahlreichen Praxisbeispielen, wie die Einführung von Schutzkonzepten in den mehr als 200.000 Einrichtungen und Institutionen, denen täglich mehr als 13 Millionen Kinder und Jugendliche anvertraut werden, gelingen kann.
Berlin, 16.12.2013.
"Vielen Einrichtungen fehlt es an Praxiswissen, wie sie Präventionsmaßnahmen und -konzepte wirksam einführen und welche Schritte sie im Verdachtsfall gehen können", so der Unabhängige Beauftragte für Fragen sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes Röhrig, "Mit dem Handbuch wollen wir konkrete Unterstützung geben, wie zum Beispiel Risikoanalysen durchgeführt oder Notfallpläne angewendet werden können, und Fachkräften aus Kitas, Schulen oder dem Sport Ideen aufzeigen, wie sie sich mit Prävention und Intervention praxisnah auseinandersetzen können."
Im Handbuch werden die Basisinformationen zu Schutzkonzepten mit Leben gefüllt durch Praxisbeispiele aus Einrichtungen und Institutionen der großen gesellschaftlichen Dachorganisationen wie dem Sport, der Kirche oder der Wohlfahrtspflege, die die Befragungen des Unabhängigen Beauftragten in 2012/2013 zur Einführung von Schutzkonzepten in Einrichtungen unterstützt haben. Die Ergebnisse der Befragungen machen deutlich, dass oftmals Einzelaktivitäten unternommen werden, umfassende Schutzkonzepte aber noch selten zur Anwendung kommen – und eine große Nachfrage nach Informationen und Hilfestellungen besteht. Die Ergebnisse sind im Anhang des Handbuchs grafisch zusammengestellt.
(Zum Download bereitgestellt)

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